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29.03.2025
M – eine Stadt ehrt ihre Sportler
So viel Zeit muss sein: Zum 65. Mal zeichnete die Stadt erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus. Zum vierten Mal im Finther Bürgerhaus, zum letzten Mal mit Bürgermeister Günter Beck als Gastgeber.
119 Sportlerinnen und Sportler aus 20 Mainzer Vereinen und 18 Sportarten standen auf der Liste der 65. Sportlerehrung, zu der die Stadt ins Finther Bürgerhaus eingeladen hatte. Nicht alle konnten kommen, einige der Deutschen Meister beziehungsweise international erfolgreichen Athleten weilten im Trainingslager, anderen mussten krankheitsbedingt oder wegen sonstiger Verpflichtungen absagen. Diejenigen, die der Einladung folgte, erlebten einen kurzweiligen Abend, moderiert von SPORTAUSMAINZ.de-Redakteur Peter H. Eisenhuth, und stellten sich am Ende zum traditionellen Gruppenfoto auf. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Für Bürgermeister Günter Beck (r.) war es die letzte Sportlerehrung auf der Bühne; der Sport- und Finanzdezernent scheidet zu Beginn des nächsten Jahres aus dem Amt aus. Ihre Debüts gaben hingegen von den Mainz Athletics (vorne v.l.) Noah Brown, Luan Wermuth und Mona Duja Brauch, die mit der deutschen U-12-Nationalmannschaft Baseball-Europameister geworden waren. Sowie Luis Mike Otto und Kenny Fermin Giere als Vizeeuropameister mit der U18. Thorsten Richter (l.), der Vorstand des Sportbunds Rheinhessen, fungierte erstmals als Pate. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Auch die USA waren vertreten: Levi Bookout war 2024 mit seinem Landsmann Daron Tokatlian für die Bowling-Vereinigung Mainz Internationaler Deutscher Meister im Doppel der B-Jugend geworden. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Ausgerechnet an diesem Abend fehlte Oberbürgermeister Nino Haase, einst für den Rugby-Club Mainz in der Zweiten Liga aktiv. Zoe Blair aus demselben Klub feierte voriges Jahr mit der deutschen U18 den Europameistertitel im 7er-Rugby. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Jung und stark: Katharina Speck und Jonas Metzger betraten die Bühne als Deutsche Meisterin im Kraftdreifach Classic mit 385 Kilogramm beziehungsweise als Deutscher Meister im Bankdrücken Classic mit 150 Kilo. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Die Fülle an Titeln auf nationaler Ebene und Topplatzierungen bei U-18-EM und U-20-WM kennt man eigentlich nur von den Mainzer Minigolfern. Für (v.l. Liam Atwani, Lotte und Line Gretzler, Johannes Böcher, Judith Mokobe und ihre Mitstreiterinnen vom USC Mainz war 2024 ein herausragendes Jahr. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Malte Schöneich durfte zweimal auf die Bühne. Zunächst als Deutscher A-Jugend-Meister im Turmspringen... | Katrin Hay/Stadt Mainz
...dann erhielt der Athlet des Mainzer Schwimmvereins 1901, hier flankiert vom städtischen Sportabteilungsleiter Luca Schwarzenbacher (l.) und Volksbank-Regionalmarktleiter Kai Schäfer, für den Titel bei den Männern die bronzene Sportplakette. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Zum ersten Mal dabei: Rosalie Sporn vom Mainzer Radsportverein als Deutsche U-17-Meisterin auf dem Mountainbike. Ihr Training absolviert sie als Schülerin des Heinrich-Heine-Sportgymnasiums Kaiserslautern hauptsächlich im Pfälzerwald. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Der Nachwuchs des MTV 1817: Marie Thomé, Mara Barth und Catalin Graudins wurden 2024 zusammen mit Victoria Graudins Deutsche U-20-Mannschaftsmeisterinnen im Säbelfechten. Thomé, Graudins? Da war doch was... | Katrin Hay/Stadt Mainz
...und ist es noch immer: Die stolzen Mütter heimsten ebenfalls Medaillen ein. Nicole Thomé (l.) unter anderem als Veteranen-Weltmeisterin der AK 50 und gemeinsam mit Gunilla Graudins als Dritte bei den Veteranen-Europameisterschaften. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Autodidakt mit dem Tennisschläger: Eckard Kärcher, stets auch ein angenehmer Plauderer, vom TSC Mainz erspielte sich mit seinem Partner den Hallenmeistertitel im Herren-80-Doppel. Sein Problem: In der AK 85 drohen ihm die Gegner auszugehen. Als Pate in den Altersklassen wirkte Thorsten Mühl, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Rheinhessen-Sparkasse mit, Moderator Peter H. Eisenhuth hofft, dereinst in Kärchers Spuren zu wandeln. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Sportlerehrung ohne Minigolfer? Undenkbar. Alice und Roman Kobisch sowie Brigitte Scharold vertraten die Senioren des MGC Mainz. Letztere brachte das Kunststück fertig, nach 34 (!) Jahren Pause gleich zwei DM-Titel zu gewinnen, im Matchplay und auf Beton. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Zwei bestens Bekannte und eine Novizin: Fiona Dengler-Harles, Luisa Drube und Dr. Barbara Gellrich (MSV 01) waren bei den Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecke“ in der AK 120-159 über 4x200 Meter Freistil nicht zu schlagen. Das Quartett vervollständigte Lara Deininger. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Sieben starke Männer aus drei Vereinen und zwei Sportarten: (v.l.) die Gewichtheber Jürgen Kopf und Oliver Kaiser (AC Weisenau), Horst Jooß und Peter Kirchenbauer (AC Laubenheim) und Erich Metten (Weisenau) sowie der Bankdrücker Peter Busch (Kraftsportverein Mainz 08). Allesamt Deutsche Meister in ihren Alters- und Gewichtsklassen, Metten zudem M-80-Europameister, Jooß ein paar Kilo darüber EM-Zweiter. | Katrin Hay/Stadt Mainz
In einem Dilemma steckt Mathis Schönung: Mainz ist die Heimat des Deutschen Meisters (100 Meter Brust und 200 Meter Brust auf der Kurzbahn) von der SG EWR Rheinhessen, er will auch nicht weg aus der Stadt. Angesichts der stark limitierten Trainingsmöglichkeiten aber wird dem „Wunder für Rheinland-Pfalz“, wie der SWR ihn in einem Beitrag nannte, vermutlich nichts anderes übrigbleiben, will er seinen Traum von einer Olympiateilnahme verwirklichen. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Mit schnellen Beinen auf die Bühne: Das 4x400-Meter-Quartett des TSV Schott mit Emelie Kastl, Amelie Starck und Katharina Schinke (sowie Pauline Zawar) holte sich den Titel der U23. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Macht Kilometer auf dem Ergomter: Katja Beerscht von der Mainzer Ruder-Gesellschaft dominierte die Konkurrenz bei der Indoor-DM. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Die Sportplakette in Gold gab's für Maximilian Rühling (3.v.l.) vom Mainzer Ruder-Verein, der mit dem deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer U-23-Weltmeister wurde. Und für Mareike Stölzner (4.v.l.), die mit Anne Kistenpfennig (3.v.r.), Marie-Christine Gerhardt (4.v.r.) und Laura Brenker den DM-Sprinttitel um Vierer mit Steuerfrau gewann. Kistenpfennig war zudem wie Raoul Overath (l.) bei den Weltmeisterschaften im Coastal Rowing erfolgreich. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Früher, sagt Selina Krauss (M.), war Alice Kobisch ihr Vorbild. Jetzt ist die Minigolferin alt genug, um ohne Idol ihre Bahnen zu ziehen. 2024 gewann sie die U-23-DM-Titel im Strokeplay, Kobisch tat es ihr bei den Aktiven gleich. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Der Kunstrad-Vierer des RV Ebersheim wiederholte seine Erfolge aus dem Vorjahr: Svenja Kraus, Stella Rosenbach, Tijem Karatas und Milena Schwarz wurden Deutsche Meisterinnen und gewannen WM-Silber. Zur Ehrung kam Ortsvorsteherin Anette Odenweller mit auf die Bühne. | Katrin Hay/Stadt Mainz
Die Profis des FSV Mainz 05 kämpfen in dieser Saison um einen internationalen Wettbewerb. Die Amputiertenfußballer des Klubs haben als Deutscher Meister die Champions-League-Teilnahme bereits in der Tasche. | Katrin Hay/Stadt Mainz
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