Punktverlust wäre enttäuschend
Mainz/Klein-Winternheim. Mit einem ertragreichen Wochenende rechnen die heimischen Tischtennis-Oberligisten. Die DJK RW Finthen erwartet am Samstag (18 Uhr) den TV Leiselheim, der seine Mannschaft aus der Dritten Liga freiwillig um zwei Klassen zurückgezogen hat, in neuer Besetzung aber noch sieglos ist. „Wenn wir in der Oberliga bleiben wollen, müssen wir gerade im Heimspiel gegen diesen Gegner zwei Punkte holen“, sagt DJK-Kapitän Jan Stippich. „Mit einem 5:5 wollen wir uns nicht zufriedengeben.“
Seine Mannschaft habe ein strammes Auftaktprogramm gehabt. Nach dem Erfolg über den TTC Oppau seien die Leiselheimer der zweite Gegner, gegen den es einen Pflichtsieg zu holen gelte. Die Finther treten in Bestbesetzung an.
RSV ohne Kämmerer und Besier
Der RSV Klein-Winternheim geht trotz eines Ersatzmanns aus der Dritten Mannschaft von einem Sieg gegen die Oppauer am Samstag (18.30 Uhr) aus. Jan Kämmerer hat sich im Unisport eine Einblutung im Knie zugezogen und kann das Bein nicht beugen, Yves Besier verstärkt die Zweite Mannschaft, die den Aufstieg in die Verbandsoberliga anstrebt. Dafür kommt Leonhard Meier zu seinem Oberligadebüt.
„So hart es klingt: Wir müssen das Spiel auch zu dritt gewinnen“, sagt Kapitän Marco Gottwald. „Oppau fällt hintenraus extrem ab und ist die schwächste Mannschaft der Liga.“
Wenn am Sonntag der TTC Berus in der Haybachhalle antritt, ist Besier wieder dabei, sodass die Chancen gut stehen, den Nimbus der Unbesiegbarkeit zu wahren. „Berus ist immer sehr unangenehm, weil die Mannschaft im hinteren Paarkreuz gut ist“, sagt Gottwald. „Aber vorne haben wir Vorteile, deshalb sollte nichts anbrennen.“