Zweite Bundesliga | Gert Adolphi | 01.11.2024

Zum zweiten Mal in Bestbesetzung

Offenes Spiel: Tischtennis-Zweitligist FSV Mainz 05 rechnet sich beim TTC Passau Chancen auf den zweiten Saisonsieg aus.
Kirill Fadeev ist wieder gesund und kann am Sonntag in Passau an den Tisch gehen.
Kirill Fadeev ist wieder gesund und kann am Sonntag in Passau an den Tisch gehen. | Eva Willwacher

Mainz. John Oyebode ist vom Turnier in Cagliari zurück, und am Mittwoch gab der Arzt grünes Licht für einen Einsatz des zum zweiten Mal von einer Magenschleimhautentzündung genesenen Kirill Fadeev: Falls nichts mehr dazwischenkommt, kann Tischtennis-Zweitligist  FSV Mainz 05 am Sonntag in Bestbesetzung beim TTC Fortuna Passau antreten.

„Ich bin guter Dinge, dass dort was geht“, sagt Trainer Felix Schmidt-Arndt. „Aber es ist ein 50:50-Spiel, der Ausgang ist total offen.“ Zuversichtlich stimmt ihn, dass die Mannschaft aus ihrem bislang einzigen Auftritt in der etatmäßigen Besetzung, dem Heimspiel gegen den TTC Lampertheim, siegreich hervorging.

Die Gastgeber verfügen in Yuki Matsuyama über eine herausragende Nummer eins, die sieben ihrer acht Einzel in dieser Saison gewonnen hat. Dennoch sieht Schmidt-Arndt sieht zumindest seinen Spitzenspieler Tom Jarvis gegen den Japaner nicht als chancenlos an. „Die beiden kennen sich aus der Trainingsgruppe in Grenzau. Das ist gerade für Tom, den nominell schwächeren der beiden, nicht schlecht. In der Form der vorigen Woche gewinnt Tom mindestens ein Spiel.“

Kandidaten, die man schlagen kann

Abwarten müsse man, wie Fadeev seine Zwangspause überstanden habe. „Ein 2:2 oder selbst ein 1:3 im vorderen Paarkreuz wäre in Ordnung“, sagt der Trainer. Mehr Punkte sollten von den Positionen drei und vier kommen. Albert Vilardell sei am Samstag bei Hertha BSC Berlin ebenfalls sehr ambitioniert aufgetreten, Oyebode hat seine gute Form in Cagliari nachgewiesen, wo er unter anderem den Ex-05er Rares Sipos schlug.

Elia Schmid und Owen Cathcart, ihre Gegner, haben bislang doppelt so häufig verloren wie gewonnen. „Das sind Kandidaten, die man schlagen kann“, sagt Schmidt-Arndt. „Unsere Jungs müssen sich nicht verstecken.“ Über die Aufstellung der Doppel will er nach dem Abschlusstraining in Passau entscheiden.

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