Abwärtsbewegung stoppen
Mainz. Vollständig überwunden hat Dennis Müller seine Entzündung an der Bizepssehne noch nicht, nach einem ersten Training am Mittwoch verspürte er wieder ein leichtes Ziehen. Doch an den Heimspielen der Tischtennis-Regionalliga am Samstag (18 Uhr) gegen die DJK Offenburg und am Sonntag (13 Uhr) gegen die TTF Illtal will der Kapitän des FSV Mainz 05 II teilnehmen. Notfalls mithilfe einer Schmerztablette.
„Ich will auf keinen Fall aussetzen“, sagt Müller. „Ich gehe davon aus, dass ich spielen kann.“ Der Grund: Nach zwei klaren Niederlagen mit einem stark ersatzgeschwächten Aufgebot sind die 05er auf einen Abstiegsplatz abgerutscht und wollen mit vollem Kader die Gelegenheit nutzen, sich aus der misslichen Lage zu befreien. „Wir brauchen Punkte“, stellt der Kapitän fest.
Von jeweils einem Spieler hängt viel ab
Gegen die DJK verloren die Mainzer in der vorigen Saison beide Partien, 4:6 zu Hause und 3:7 auswärts, dennoch sieht Müller seine Mannschaft nicht auf verlorenem Posten. „Offenburg ist stark davon abhängig, ob der Zweier spielt. Das macht einen großen Unterschied aus.“ Nicola Mohler hat erst eine von vier Begegnungen bestritten, ohne ihn müssen die Mitspieler aufrücken und sind damit in beiden Paarkreuzen schwächer besetzt. „Minimaler Favorit ist Offenburg“, sagt der 05-Kapitän. „Aber es ist definitiv was drin.“
Ähnlich, aber doch mit einem kleinen Unterschied, verhält es sich mit den Saarländern. Hauptsächlich ihrem überragenden Spitzenspieler Tsai Tien-Yu haben es die TTF Iltal ihren zweiten Tabellenplatz zu verdanken. Bislang stand der Taiwanese in allen Begegnungen am Tisch, doch Müller hat läuten hören, dass er nicht immer dabei sein kann. „Wenn er fehlt, sind für uns Punkte möglich.“