Oberliga | Gert Adolphi | 04.04.2025

Hier gute Spiele, dort gut essen

Sportlich geht es zum Abschluss der Oberligasaison um nichts mehr für den RSV Klein-Winternheim (in Oppau) und die DJK RW Finthen (in Nassau).
Auf die Matches von und gegen Zsolt-Georg Böhm freuen sich die Spieler der DJK RW Finthen.
Auf die Matches von und gegen Zsolt-Georg Böhm freuen sich die Spieler der DJK RW Finthen. | Bernd Eßling

Finthen/Klein-Winternheim. Ihre Ziele erreicht haben die Tischtennis-Oberligisten DJK Rot-Weiß Finthen und RSV Klein-Winternheim schon vor dem abschließenden Spieltag. „Sportlich gesehen, ist es nicht mehr ganz so interessant“, sagt RSV-Kapitän Marco Gottwald, der am Samstag mit seinen Kollegen beim TTC Oppau antritt. „Gut, dass wir nicht so weit fahren müssen.“

Angesichts der Konstellation – die Ludwigshafener stehen sieglos am Tabellenende – sei es nicht ganz einfach, die Spannung hochzuhalten. Im Grunde freue sich die Mannschaft mehr auf die anschließende gemeinsame Einkehr zum Essen und Trinken. Die Klein-Winternheimer haben den zweiten Rang und damit die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga sicher, die in der Rückrunde fast ausschließlich mit Ersatzspielern angetretenen Oppauer stehen seit Längerem als Absteiger fest. „Selbst, wenn es noch um was ginge, müsste man das Ganze nicht spannender machen, als es ist“, sagt Gottwald. „Wir sind in jedem Spiel hoher Favorit.“

Vorfreude auf Böhm und Vavra

Anspruchsvoller ist die Begegnung der Finther bei Vorjahresmeister TV Nassau, doch selbst eine Niederlage würde den Klassenverbleib der Rot-Weißen nicht mehr gefährden. „Wir wollen einfach noch einmal Spaß haben“, sagt Kapitän Jan Stippich. „Es wird auch richtig gute Spiele geben.“

Dafür garantierten schon die Gegner. Leuten wie dem sechsmaligen Deutschen Meister Zsolt-Georg Böhm oder dem Tschechen Michal Vavra zuzuschauen, sei immer wieder schön. „Hoch werden wir nicht gewinnen“, sagt Stippich, „falls wir gewinnen.“ Von 6:4 bis 2:8 sei alles drin.

Dem Finther Kapitän ist bewusst, dass seine Mannschaft nur dank einer glücklichen Fügung so entspannt ins letzte Spiel gehen kann. „Dass es um nichts mehr geht, verdanken wir den Zusatzpunkten, die wir in Wirges mit zwei Ersatzleuten geholt haben.“ 6:4 gewannen die Rot-Weißen vor anderthalb Monaten im Westerwald, weil auch die Gastgeber nicht in Bestbesetzung antraten.

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